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Ein Paar in einer Haussmann-Wohnung

Sie kamen gemeinsam.

Er schon etwas zu eifrig. Sie steifer, aber gehorsam.

Treffpunkt: die angegebene Adresse.

Sprechanlage. Aufzug, dritte links.

In der Wohnung reichten sie Mir den Umschlag. Ich nahm ihn, ohne ein Wort.

« Sie. In BH und Slip. Auf die Knie.

Du, bleib stehen. Geh ins Bad, zieh dich um wie besprochen, und komm Mir gegenüber zurück. »

Er gehorchte sofort.

Sie zögerte eine Sekunde. Eine einzige. Dann gehorchte sie.

Ich stand an der Kaminwand.

Mütze tief. Lederkleid. Schwarzes Netzoberteil.

Overknees. Kalter Blick.

Ich sah sie lange an. Die Stille war dicht.

Zu ihm:

« Du tust mit ihr genau das, was Ich dir sage. Nicht mehr. Nicht weniger. »

Ich befahl ihm, sich hinter sie zu stellen. Ihren Nacken zu streichen. Langsam.

Dann ihren Kopf nach hinten zu legen.

Ich berührte niemanden. Ich diktierte.

Ich ließ ihn sich hinlegen. Auf Mein Geheiß setzte sie sich rittlings auf sein Gesicht.

Ich setzte die Sohle Meines Fußes auf sein Geschlecht.

Die Kontrolle war nicht körperlich. Es war das Tempo.

Die Art, sie anzusehen.

Dass keiner von beiden entscheiden durfte.

Ich ließ sie mehrmals die Stellung wechseln. Immer auf Mein Geheiß. Ohne Eile.

Irgendwann sah sie Mich an. Ich hielt sie fest.

« Du siehst nicht ihn an. Du siehst Mich an. »

Sie senkte den Blick.

Als Ich entschied, dass es vorbei war, ging Ich ins Nebenzimmer.

« Sie ziehen sich an. Sie gehen. Sie sprechen nicht miteinander, bevor Sie draußen sind. »

Sie gehorchten.

An diesem Abend musste Ich sie kaum berühren.

Die Macht lag in den Befehlen.

Und in der Stille, die danach zwischen ihnen blieb.

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